EIN REPTIL SOLL ES SEIN...

Bartagamen wie auch Leopardgeckos leben in Steppen Landschaften...

Reptilien sind besonders interessante Tiere, welche durch ihre Eleganz und Farbenpracht immer mehr Menschen begeistern. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Leute dazu entscheiden, sich ein Kriechtier als Haustier zu halten. Vor der Anschaffung sollten dringend einige Dinge beachtet werden. Als erstes entscheidet man sich für die Art. Will ich lieber ein Tier, das in Steppen lebt oder im Dschungel oder etwas dazwischen?

Lesen Sie viel über das Habitat der gewünschten Art. Wo lebt es, was mag es, welche Temperaturen muss ich im Terrarium erreichen. Ist mein Tier tag- oder nachtaktiv? Bevor das Haustier einziehen darf, muss zuerst das Terrarium eingerichtet und die Temperatur und Luftfeuchtigkeit eingefahren sein. Bevor ein Reptil ins fertig eingerichtete Terrarium ziehen kann, sollte vorgängig 2-3 Monate eine Quarantäne durchgeführt werden. Das Tier kann erstmal in einem kleineren Terrarium untergebracht werden mit Zeitung als Bodengrund, gut zu reinigender Einrichtung und passendem Klima. In dieser Zeit sollten mehrere Kotproben und allenfalls Virusabstrich untersucht werden. Wenn das Reptil parasitenfrei und gesund ist, kann es in das eigentliche Terrarium einziehen. 

 

...und nicht in Wüsten 

Kriechtiere die im Australischen Outback leben brauchen einen festen lehmhaltigen Boden. Tagaktive Tiere benötigen gutes Licht, dass heisst für uns keine billigen UV/UVB Lampen sondern hochwertige Metalldampflampen mit EVG. Wer sich die Australische Mittagssonne vorstellen kann, weiss von was wir hier schreiben. Hingegen brauchen nachtaktive Reptilien keine UV Bestrahlung, oftmals führen diese zu Verbrennungen bei Arten die sich so viel UV nicht gewöhnt sind. In der Regel reicht hier eine Halogenlampe die tagsüber das Terrarium aufwärmt und die richtige Umgebungstemperatur schafft. In der Nacht können sich die Tiere auf den warmen Steinen wärmen. Von Heizsteinen und Rotlichtlampen raten wir ab da beide keine natürlichen Wärmemöglichkeiten darstellen und im schlimmsten Fall zu Verbrennungen und Erblindung führen können. Wüstenterrarien werden oft mit der Wüste verwechselt. Bartagamen wie auch Leopardgeckos kommen ursprünglich aus Steppenlandschaften. Der Boden ist hart und lehmhaltig. Loser Sand kann zu Darmverschluss führen. Das gesetzliche Mindestmass des Terrariums sollte immer eingehalten werden, grösser ist immer besser. Euer zukünftiges Haustier wird es euch danken. 

 

 

Gerne beraten wir euch....

Hier findet ihr ausserdem unsere Haltungsberichte zu den gängigsten Arten sowie hier unseren Blog zu vielen Themen rund um die Haltung von Reptilien.

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Begünstigter: Verein Reptilien Auffangstation Schweiz, 9100 Herisau

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